Erasmus+ bewegt Schule – und Sachsen machts vor
Wie viel Europa schon in unseren Schulen steckt, hat die Veranstaltung »Erasmus+ bewegt Schule« in der vergangenen Woche eindrucksvoll gezeigt. Schulleiterinnen, Schulleiter, Lehrkräfte und engagierte Bildungsakteure aus ganz Sachsen kamen in Bautzen zusammen. Sie alle haben eine gemeinsame Idee: Europa nicht nur zu lehren, sondern zu leben.
Patrick Schreiber, Präsident des Landesamts für Schule und Bildung, brachte es auf den Punkt:
»Erasmus+ ist inzwischen in allen Schularten in Sachsen angekommen – und das spürt man. Lehrkräfte erweitern ihren Horizont durch Fortbildungen und Hospitationen in ganz Europa, Auszubildende sammeln wertvolle berufliche und interkulturelle Erfahrungen. Schulen werden offener, vernetzter, europäischer. Ein Gewinn, der weit über den Unterricht hinausreicht.«
Was bedeutet Erasmus+ konkret für unsere Schülerinnen und Schüler?
- Weltoffenheit leben: Ein Aufenthalt im Ausland lässt junge Menschen Europa mit eigenen Augen erleben. Sie entdecken neue Kulturen, Denkweisen und auch oft eine neue Perspektive auf sich selbst.
- Demokratie stärken: Wer Europa erlebt, versteht besser, wie wichtig Zusammenhalt, Mitbestimmung und demokratische Werte für unser tägliches Leben sind.
- Bildung erweitern: Sprachkenntnisse vertiefen, fachliches Know- how ausbauen, Einblicke in andere Bildungssysteme gewinnen - Erasmus+ öffnet Türen, die anders verschlossen blieben.
- Persönlich wachsen: Selbstbewusstsein, Mut und Eigenständigkeit entwickeln sich fast wie von selbst, wenn man sich in einem neunen Umfeld zurechtfindet.
- Freude und Freundschaften: Viele Begegnungen bleiben und werden zu internationalen Freundschaften, die weit über das Projekt hinausreichen.
Die Veranstaltung hat deutlich gemacht: Sachsens Schulen sind neugierig, mutig und bereit für Europa, und mit Erasmus+ wird dieser Weg jedes Jahr ein Stück weiter, bunter und lebendiger.